Auch in Hengsberg werden jedes Jahr am 15. August zu "Maria Himmelfahrt" die Kräuterbüsche geweiht. Einen herzlichen Dank an die Kfb die diese Kräuter geerntet zu Kräuterbüschen gebunden und in der Kirche zur Weihe bereitgestellt werden. Nach der Hl. Messe können diese gesegneten Kräutersträuße erworben werden. Einen herzlichen Dank an Vikar Mag. Anton der die Kräuterbüsche im Zuge der Hl. Messe geweiht hat.
Bräuche zu Mariä Himmelfahrt: Kräuterweihe
Die römisch-katholische Kirche pflegt eine tiefe Marienverehrung. Verknüpft wird diese mit verschiedenen volkstümlichen und religiösen Bräuchen. In ländlichen Gegenden wird Mariä Himmelfahrt beispielsweise als "Büschelfrauentag" oder "Unser Frauen Würzweih" bezeichnet. Maria gilt hier als "die Blume des Feldes und die Lilie der Täler".
Aufnahme der Muttergottes in den Himmel
Am Hochfest Mariä Himmelfahrt betrachten wir die Erhebung Marias mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels. Diese Glaubensüberzeugung, dass die Gottesmutter Maria nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurde, ist seit dem frühen Christentum verbreitet. Sie wird zwar nicht in der Bibel beschrieben, wurde aber 1950 als bisher letztes katholisches Dogma von Papst Pius XII. verkündet. In diesem mit höchster Autorität verfassten unfehlbaren Lehr- und Glaubenssatz heißt es unter anderem, dass „die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde“.